Papad
Papadum
Papad, auch bekannt als Papadum oder Appalam, sind dünne, knusprige, scheibenförmige Waffeln, die in ganz Indien als beliebte Beilage zu Mahlzeiten serviert werden. Traditionell werden sie aus Linsenmehlen wie Urad Dal oder Moong Dal hergestellt, manchmal aber auch aus Reis oder anderen Getreidesorten. Papads werden mit Gewürzen abgeschmeckt und dann sonnengetrocknet. Sie verleihen jedem indischen Mahl eine köstliche Knusprigkeit und herzhafte Note.

🧂 Zutaten
- 8 Urad-Dal-Mehl (oder Moong-Dal-Mehl)(Fein gemahlen)
- 1-2 cups Reismehl(Zum Bestäuben)
👨🍳 Zubereitung
- 1
Teig vorbereiten: In einer großen Schüssel das Urad-Dal-Mehl (oder Moong-Dal-Mehl), Salz, schwarzes Pfefferpulver und Asafoetida (falls verwendet) vermischen. Die leicht zerdrückten Kreuzkümmelsamen hinzufügen, falls gewünscht. Nach und nach Wasser hinzufügen, etwa einen Esslöffel nach dem anderen, und vermischen, bis sich die Zutaten gerade zu einem steifen Teig verbinden. Möglicherweise benötigen Sie nicht das gesamte Wasser. Der Teig sollte fest und nicht klebrig sein. Wenn er zu klebrig ist, etwas mehr Mehl hinzufügen; wenn er zu trocken ist, ein winziges bisschen mehr Wasser. Den Esslöffel Öl hinzufügen und den Teig auf einer leicht geölten Arbeitsfläche etwa 5-7 Minuten kräftig kneten, bis er glatt und geschmeidig ist. Dieses Kneten ist entscheidend für eine gute Textur.
⏱️ 1 minute - 2
Teig formen: Den Teig in kleine, gleich große Kugeln teilen, etwa so groß wie eine große Murmel. Die Hände leicht mit Öl einfetten, um ein Anhaften zu verhindern. Jede Kugel zwischen den Handflächen zu einem glatten, gleichmäßigen Strang oder Zylinder von etwa 2,5 cm Durchmesser rollen.
⏱️ 30 seconds per papad - 3
Papad ausrollen: Die Arbeitsfläche und das Nudelholz leicht mit Reismehl bestäuben. Einen Teigstrang nehmen und in kleine, gleichmäßige Scheiben von etwa 0,6 cm Dicke schneiden. Jede Scheibe mit den Fingern oder dem Nudelholz vorsichtig flach drücken. Jedes abgeflachte Stück zu einer sehr dünnen, runden Scheibe von etwa 15-18 cm Durchmesser ausrollen. Eine fast durchscheinende Dünnheit anstreben; das ist entscheidend für die Knusprigkeit. Wenn der Teig klebt, mit etwas mehr Reismehl bestäuben.
⏱️ 1-2 minutes per papad - 4
Papad trocknen: Die ausgerollten Papads vorsichtig auf sauberes, trockenes Backpapier oder ein dünnes Baumwolltuch legen, dabei darauf achten, dass sie sich nicht überlappen. Sie in einer einzigen Schicht anordnen. Wenn im Freien getrocknet wird, an einem warmen, trockenen Tag für mindestens 6-8 Stunden direktem Sonnenlicht aussetzen oder bis sie vollständig trocken und fest sind. Auf halbem Weg des Trocknungsprozesses wenden. Wenn keine Sonne verfügbar ist, können sie 12-24 Stunden unter einem Ventilator in einem gut belüfteten Bereich oder für einige Stunden in einem sehr niedrigen Ofen (ca. 100°C / 210°F) getrocknet werden, dabei gelegentlich wenden, bis sie trocken sind. Sie sollten beim vollständigen Trocknen spröde sein.
⏱️ 30-45 seconds per papad - 5
Aufbewahren oder zubereiten: Sobald sie vollständig trocken sind, die Papads vorsichtig von der Trockenfläche abziehen. Sie in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur für mehrere Wochen aufbewahren. Zum Servieren können Papads durch Frittieren in heißem Öl (ca. 180°C / 350°F) für wenige Sekunden zubereitet werden, bis sie sich aufblähen und goldbraun werden. Alternativ können sie mit einer Zange über offener Flamme geröstet oder auf einer heißen Platte knusprig gebraten werden. Überschüssiges Öl nach dem Frittieren auf Küchenpapier abtropfen lassen.
⏱️ N/A
💡 Profitipps
- ✓Für die knusprigsten Papads sicherstellen, dass sie so dünn wie möglich ausgerollt werden.
- ✓Das richtige Trocknen ist unerlässlich; Papads sollten vor dem Lagern oder Zubereiten vollständig spröde sein.
- ✓Wenn der Teig beim Kneten oder Ausrollen klebrig wird, etwas mehr trockenes Mehl verwenden (Reismehl wird zum Bestäuben empfohlen).
- ✓Mit anderen Gewürzen wie Knoblauchpulver, Chilipulver oder Ajwain (Königskümmelsamen) im Teig experimentieren, um gewürzte Papads herzustellen.
✨ Variationsideen
Inspiration für Ihre eigene Version dieses Rezepts
- Moong Dal Papad: Moong-Dal-Mehl anstelle von oder in Kombination mit Urad-Dal-Mehl für einen leichteren Papad verwenden.
- Reis-Papad (Khichiya Papad): Reismehl als Hauptbasis verwenden, oft zu einem Teig gekocht und dann gedämpft oder sonnengetrocknet.
- Masala Papad: Nach dem Frittieren oder Rösten mit gehackten Zwiebeln, Tomaten, Koriander und Gewürzen garnieren für einen beliebten Snack.
- Knoblauch-Papad: Fein gehackten Knoblauch zum Teig hinzufügen für ein würziges Aroma.