Amasi
South African Fermented Milk
Amasi, auch bekannt als Maas, ist ein traditionelles fermentiertes Milchprodukt, das eine zentrale Rolle in der südafrikanischen Küche spielt. Es ist ein dickflüssiges, säuerliches und probiotikareiches Grundnahrungsmittel, das seit Jahrhunderten wegen seines einzigartigen Geschmacks und seiner gesundheitlichen Vorteile geschätzt wird. Dieses vielseitige Lebensmittel wird pur, als Würzmittel oder als Bestandteil verschiedener Gerichte konsumiert und hat im täglichen Leben und bei Feiern eine bedeutende kulturelle Bedeutung.

🧂 Zutaten
- 2 liters (approximately 8 cups) Vollmilch(Vorzugsweise Rohmilch und nicht pasteurisiert für die traditionelle Fermentation. Bei Verwendung von pasteurisierter Milch wird eine Starterkultur empfohlen. Stellen Sie sicher, dass sie Vollfettmilch ist.)
👨🍳 Zubereitung
- 1
Bereiten Sie Ihr Gefäß vor: Wählen Sie einen sauberen, nicht reaktiven Behälter. Traditionell wurde ein Kürbis (Calabash) verwendet, aber ein Glasbehälter, ein Keramiktopf oder ein lebensmittelechter Kunststoffbehälter sind ebenfalls geeignet. Vermeiden Sie Metallbehälter, da diese während der Fermentation mit der Milch reagieren können. Stellen Sie sicher, dass der Behälter gründlich gereinigt ist, um unerwünschtes mikrobielles Wachstum zu verhindern.
⏱️ 1 minute - 2
Milch einfüllen: Gießen Sie die Vollmilch in den gewählten Behälter. Füllen Sie ihn nicht mehr als zu drei Vierteln, um genügend Platz für die Ausdehnung während der Fermentation zu lassen, die eine kleine Menge Gas produzieren kann. Für eine 2-Liter-Charge etwa 1,5 Liter Milch verwenden.
⏱️ 1 minute - 3
Lose abdecken: Legen Sie das Käsetuch oder das Küchentuch über die Öffnung des Behälters. Befestigen Sie es fest mit einem Gummiband oder einer Schnur. Dies ermöglicht eine notwendige Luftzirkulation, verhindert aber, dass Staub, Insekten oder andere Verunreinigungen in die Milch gelangen.
⏱️ 1 minute - 4
Bei Raumtemperatur fermentieren: Stellen Sie den abgedeckten Behälter an einen warmen, dunklen Ort in Ihrer Küche. Ein idealer Temperaturbereich für die Fermentation liegt zwischen 20-25°C (68-77°F). Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden, da diese den Fermentationsprozess stören kann. Lassen Sie die Milch 2 bis 3 Tage ungestört fermentieren. Die genaue Dauer hängt von der Umgebungstemperatur und den natürlich vorhandenen Bakterien in der Milch ab.
⏱️ 2-3 days - 5
Auf Bereitschaft prüfen: Überprüfen Sie die Milch nach 48 Stunden. Sie sollte sich erheblich verdickt haben, dickem Joghurt oder Clotted Cream ähneln und ein deutliches, angenehm saures Aroma besitzen. Wenn sie zu flüssig bleibt oder nicht genügend Säure hat, lassen Sie sie weitere 12-24 Stunden fermentieren und prüfen Sie sie regelmäßig.
⏱️ Ongoing check - 6
Kühlen und servieren: Sobald der Amasi die gewünschte Konsistenz und Säure erreicht hat, vorsichtig umrühren. Den Behälter für mindestens 7 Stunden in den Kühlschrank stellen, um die weitere Fermentation zu stoppen und ihn gründlich zu kühlen. Diese Kühlzeit hilft auch, die Textur zu festigen.
💡 Profitipps
- ✓Für einen reichhaltigeren, dickeren Amasi verwenden Sie Milch mit einem höheren Fettgehalt oder verlängern Sie die Fermentationszeit leicht. Umgekehrt führt eine kürzere Fermentationszeit zu einem weniger sauren und dünneren Produkt.
- ✓Wenn Sie pasteurisierte Milch verwenden und eine erfolgreiche Fermentation sicherstellen möchten, können Sie eine Starterkultur hinzufügen. Einige Quellen empfehlen, die pasteurisierte Milch auf etwa 25-30°C (77-86°F) zu erwärmen und einen bis zwei Esslöffel vorhandenen Amasi oder eine kommerzielle Joghurtkultursorte unterzurühren, bevor Sie fortfahren.
- ✓Die traditionelle Methode stützt sich auf die natürlichen Bakterien in Rohmilch. Die 'warme Ecke' für die Fermentation ist entscheidend; wenn Ihre Küche kühl ist, können Sie den Behälter in einen ausgeschalteten Ofen mit eingeschaltetem Licht stellen (sicherstellen, dass der Ofen aus ist!) oder einen Joghurtbereiter mit niedriger Temperatureinstellung verwenden.
- ✓Amasi kann auf vielfältige Weise genossen werden: pur als erfrischendes Getränk, über Maisbrei (Pap) gegossen, zum Backen als Ersatz für Buttermilch oder als säuerliche Komponente in Eintöpfen und Marinaden.
✨ Variationsideen
Inspiration für Ihre eigene Version dieses Rezepts
- Für einen leicht süßeren Geschmack kann kurz vor dem Servieren eine kleine Menge Honig oder brauner Zucker eingerührt werden.
- Manche genießen Amasi mit einer Prise Salz, besonders wenn er zu herzhaften Gerichten serviert wird.
- Für eine cremigere Konsistenz, besonders wenn Rohmilch verwendet wird, die möglicherweise in Quark und Molke getrennt ist, kann der Amasi nach der Fermentation und vor dem Kühlen kurz püriert werden.