Ting(Fermentierter Hirsebrei (Ting ya Mabele))
Fermented Sorghum Porridge
Ting ya Mabele ist ein traditioneller fermentierter Brei, der vom Volk der Tswana im südlichen Afrika stammt. Früher ein Grundnahrungsmittel, wird er heute oft nur noch zu besonderen Anlässen serviert. Dieses nährstoffreiche Gericht bietet durch seinen Fermentationsprozess einen einzigartigen säuerlichen Geschmack, was es zu einem kulturell bedeutsamen und köstlichen Teil der südafrikanischen Küche macht.

🧂 Zutaten
- 2 cups (approximately 250g) Mabele-Mehl (Hirsemehl)(Grober Mahlgrad ist traditionell)
- 4 cups (approximately 950ml) Wasser(Aufgeteilt; 6 Tassen für die Fermentation, 4-6 Tassen zum Kochen)
- to taste Maismehl(Optional, für eine weniger säuerliche oder dickere Konsistenz)
- Pinch (optional) Salz(Oder nach Geschmack)
👨🍳 Zubereitung
- 1
Die fermentierte Basis (Motlhodi) vorbereiten: Geben Sie in einen großen, sauberen Eimer oder Behälter mit Deckel (mindestens 5 Liter Fassungsvermögen) die 4 Tassen Mabele-Mehl und 6 Tassen lauwarmes Wasser. Gut umrühren, um sicherzustellen, dass keine trockenen Klumpen zurückbleiben. Verschließen Sie den Behälter fest und lassen Sie ihn 48 Stunden an einem warmen Ort fermentieren. Sie werden sehen, wie sich Bläschen bilden und ein säuerliches Aroma entwickelt, was auf eine erfolgreiche Fermentation hinweist.
⏱️ 12-18 hours - 2
Den Brei kochen: Nach 48 Stunden Fermentation hat die Mischung einen deutlichen säuerlichen Geruch und eine schaumige Konsistenz. Bringen Sie in einem großen Topf mit schwerem Boden 4 Tassen frisches Wasser bei mittlerer bis hoher Hitze zum Kochen. Das Salz hinzufügen. Die Hitze auf niedrig stellen. Geben Sie nach und nach die fermentierte Mabele-Mischung (Motlhodi) unter ständigem Rühren hinzu, um Klumpenbildung zu vermeiden. Wenn Sie Maismehl verwenden, fügen Sie es in diesem Stadium schrittweise hinzu und rühren Sie kräftig.
⏱️ 5-10 minutes - 3
Köcheln lassen und eindicken: Rühren Sie den Brei weiter, bis er zu eindicken beginnt. Sobald er die gewünschte Konsistenz erreicht hat (ähnlich wie ein dicker Pfannkuchenteig für einen dünneren Brei oder eine sehr dicke Bratensauce für einen festeren Brei), decken Sie den Topf mit einem Deckel ab. Lassen Sie ihn bei schwacher Hitze 20-30 Minuten lang sanft köcheln und rühren Sie gelegentlich um, damit nichts anbrennt. Wenn der Brei während des Kochens zu dick wird, können Sie nach und nach etwas mehr kochendes Wasser hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
⏱️ 25-30 minutes - 4
Servieren: Sobald der Ting durchgegart und zart ist, schöpfen Sie ihn in Servierschalen. Ting kann auf verschiedene Arten genossen werden. Zum süßen Frühstück servieren Sie ihn heiß mit einer großzügigen Prise braunem Zucker und einem Klecks Butter. Alternativ kann er ungesüßt als Beilage zu herzhaften Gerichten wie Eintöpfen oder gegrilltem Fleisch serviert werden.
⏱️ 5 minutes
💡 Profitipps
- ✓Die Fermentationszeit kann angepasst werden; 48 Stunden sind typisch für eine gute Säure, aber manche bevorzugen 72 Stunden für einen intensiveren Geschmack.
- ✓Für eine glattere Textur können Sie die fermentierte Mischung vor dem Kochen sieben, dies ist jedoch nicht traditionell.
- ✓Wenn Sie die Säure als zu stark empfinden, kann die Zugabe von Maismehl helfen, den Geschmack abzumildern und einen weniger säuerlichen Brei zu erhalten.
- ✓Übrig gebliebener gekochter Ting kann bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vorsichtig mit etwas Wasser erwärmen, falls er zu dick geworden ist.
✨ Variationsideen
Inspiration für Ihre eigene Version dieses Rezepts
- Für einen süßeren Brei kann nach dem Kochen ein Esslöffel Honig oder Kondensmilch eingerührt werden.
- Einige Rezepte enthalten eine kleine Menge Maismehl direkt in der Fermentationsmischung für ein vermischtes Geschmacksprofil.
- Ting kann auch mit Hirsemehl (manchmal 'mabele a ting' genannt, wenn es sich um spezifische Hirsepräparate handelt) anstelle von oder zusätzlich zu Sorghum hergestellt werden.